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Quadra Silikon-Dichtstoff 310ml

QuadraDichtstoffe

Quadra Silikon-Dichtstoff 310ml

Quadra Silikon-Dichtstoff ist ein vielseitiger Einkomponenten-Silikon zur Abdichtung von Bau- und Verglasungsfugen.

ab6,90 €
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Quadra Acryldichtmasse 310ml

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Quadra Acryldichtmasse 310ml

Quadra Acryl-Fugendichtmasse ist ein hochwertiger, einkomponentiger Dichtstoff auf Basis von Acryldispersion. Das Produkt ist nahezu geruchlos und nicht korrosiv gegenüber Metallen. Nach der Verarbeitung härtet es durch Wasserverdunstung zu einer plastisch-elastischen Masse aus.

ab2,40 €
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Bei Fugen entscheidet vor allem eine Frage, welcher Dichtstoff der richtige ist: Bewegt sich die Fuge, oder steht sie? Bewegte Fugen an Fenstern, Fassaden oder Verglasungen brauchen dauerhafte Elastizität, ruhige Anschlussfugen im Innenraum dagegen eher eine Oberfläche, die sich später überstreichen lässt. Genau für diese zwei Fälle führen wir zwei Produkte von Quadra: einen Silikon-Dichtstoff für 6,90 Euro und eine Acryldichtmasse für 2,40 Euro, beide in der 310-ml-Kartusche. Diese Seite zeigt dir, welcher der beiden zu deiner Fuge passt und worauf du bei der Verarbeitung achten musst.

Silikon oder Acryl: der Unterschied auf einen Blick

MerkmalQuadra Silikon-DichtstoffQuadra Acryldichtmasse
Preis6,90 € je 310 ml2,40 € je 310 ml
MaterialbasisSilikonAcrylat
Aushärtungdurch Luftfeuchtigkeitdurch Wasserverdunstung
Elastizitätdauerhaft elastischplastisch-elastisch
Überstreichbarneinja
Einsatzbereichinnen und außeninnen und außen
Farbeweiß, transparentweiß

Der wichtigste Unterschied steckt in der Zeile Elastizität. Silikon bleibt nach dem Aushärten dauerhaft dehnbar und federt Bewegungen im Bauteil immer wieder in die Ausgangsform zurück. Acryl wird zwar auch elastisch, aber nur plastisch: Es nimmt kleinere Bewegungen auf, ohne danach vollständig zurückzufedern. Für ruhige Fugen reicht das, für eine stark bewegte Fuge am Fensterrahmen auf Dauer nicht.

Wann du zum Silikon-Dichtstoff greifst

Der Quadra Silikon-Dichtstoff ist ein Einkomponenten-Silikon für Bau- und Verglasungsfugen. Er härtet unter Luftfeuchtigkeit zu einer dauerhaft elastischen Masse aus und ist sehr UV- und witterungsbeständig. Das macht ihn zur richtigen Wahl für Fugen, die im Freien liegen oder sich durch Temperaturwechsel spürbar bewegen.

Typische Einsatzorte sind:

  • die Anschlussfuge zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk
  • Verglasungsfugen, etwa am Wintergarten oder an der Terrassentür
  • Fassadenfugen, die Sonne und Regen direkt ausgesetzt sind

Laut Hersteller haftet der Dichtstoff ohne Primer auf den meisten bauüblichen Untergründen: Glas, glasierten Oberflächen, Emaille, Porzellan, Epoxid, Polyester, Edelstahl, eloxiertem Aluminium und lackiertem Holz. Bei porösen oder stark saugenden Untergründen wie unbehandeltem Naturstein lohnt sich trotzdem ein Test an unauffälliger Stelle, dort ist die Haftung schwerer vorherzusagen.

Ein Punkt, den viele beim Kauf übersehen: Silikon lässt sich nach dem Aushärten nicht überstreichen. Farbe hält darauf nicht dauerhaft. Willst du die Fuge später farblich anpassen, wähle direkt die passende Kartuschenfarbe, weiß oder transparent, statt später überstreichen zu wollen.

Wann die Acryldichtmasse die bessere Wahl ist

Die Quadra Acryldichtmasse härtet durch Wasserverdunstung zu einer plastisch-elastischen Masse aus. Sie ist nahezu geruchlos und nicht korrosiv gegenüber Metallen, deshalb eignet sie sich auch für Fugen in der Nähe von Metallprofilen oder Beschlägen.

Ihr Haupteinsatzgebiet sind Standfugen ohne große Bewegung:

  • die Anschlussfuge zwischen Wand und Decke
  • Übergänge zwischen Fensterlaibung und Putz im Innenraum
  • kleinere Ausbesserungen an bestehenden Fugen vor dem Streichen

Der große Vorteil gegenüber Silikon: Acryl lässt sich nach dem Trocknen problemlos überstreichen. Das macht es zur naheliegenden Wahl überall dort, wo die Fuge später farblich in die Wand übergehen soll. Der Nachteil ist die geringere Elastizität, an einer bewegten Fuge reißt eine Acrylfuge über die Zeit eher als eine Silikonfuge.

So verarbeitest du Dichtstoffe richtig

Egal für welchen der beiden du dich entscheidest, die Verarbeitung folgt demselben Grundmuster.

  1. Fuge von Staub, losen Partikeln und alten Dichtstoffresten befreien. Reste einer alten Fuge lassen sich am besten mechanisch entfernen, frischer Dichtstoff haftet auf altem Dichtstoff nicht zuverlässig.
  2. Bei tiefen Fugen zuerst eine Hinterfüllschnur einlegen. Sie begrenzt die Tiefe der Dichtstoffraupe und verhindert, dass der Dichtstoff an drei statt an zwei Seiten haftet, was seine Bewegungsaufnahme deutlich verschlechtert.
  3. Kartusche in die Kartuschenpistole einsetzen, Spitze im passenden Winkel abschneiden und die Fuge in einem durchgehenden Zug auspressen, nicht in mehreren Ansätzen.
  4. Die Fuge innerhalb weniger Minuten glätten, solange die Oberfläche noch nicht angezogen hat. Etwas Spülwasser am Glättspachtel erleichtert das.
  5. Klebeband an den Fugenrändern vorher aufkleben und erst nach dem Glätten wieder abziehen, damit die Kanten sauber bleiben.

Der häufigste Fehler ist eine zu breite oder zu tiefe Fuge, die mit zu viel Dichtstoff gefüllt wird. Je dicker die Raupe, desto länger braucht sie zum Durchhärten und desto eher reißt sie später bei Bewegung. Als Faustregel gilt eine Fugentiefe von etwa der halben Fugenbreite.

Bevor du kaufst

  • Bewegung der Fuge einschätzen: Bewegt sich die Fuge merklich durch Temperatur oder Wind, greif zum Silikon. Bei ruhigen Anschlussfugen reicht die Acryldichtmasse.
  • Überstreichen einplanen: Soll die Fuge später farblich zur Wand passen, ist nur die Acryldichtmasse geeignet. Silikon lässt sich nicht überstreichen.
  • Untergrund prüfen: Bei porösen oder ungewöhnlichen Untergründen vorher an unauffälliger Stelle testen, ob der Dichtstoff zuverlässig haftet.
  • Werkzeug bereitlegen: Für beide Produkte brauchst du eine Kartuschenpistole, bei tiefen Fugen zusätzlich eine Hinterfüllschnur.
  • Menge realistisch kalkulieren: Eine 310-ml-Kartusche reicht je nach Fugenbreite und -tiefe für mehrere laufende Meter. Bei langen Fensterreihen oder Fassadenfugen lohnt sich eine zweite Kartusche als Reserve.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Silikon über Acryl auftragen oder umgekehrt?

Nein. Beide Materialien haften nicht zuverlässig aufeinander. Entferne eine alte Fuge vollständig, bevor du sie mit dem jeweils anderen Dichtstoff erneuerst.

Wie lange dauert es, bis der Dichtstoff komplett durchgehärtet ist?

Das hängt von Fugentiefe, Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Die Oberfläche bildet meist innerhalb der ersten Stunde eine Haut, bis zur vollständigen Durchhärtung im Kern vergehen bei üblichen Fugenquerschnitten mehrere Tage.

Brauche ich für Glas oder Aluminium einen Primer?

In der Regel nicht. Der Silikon-Dichtstoff haftet laut Hersteller ohne Primer auf Glas, Emaille, Edelstahl und eloxiertem Aluminium. Bei ungewöhnlichen oder beschichteten Oberflächen ist ein Test an unauffälliger Stelle trotzdem sinnvoll.

Welche Farbe hat der Silikon-Dichtstoff?

Er ist in Weiß und in transparent erhältlich. Für eine möglichst unsichtbare Fuge, etwa an Glas, ist die transparente Variante meist die bessere Wahl, für weiß lackierte Rahmen die weiße.